Erworben werden können die Neujahrs-Dauerkarten über die TBV-Geschäftsstelle (Tel.: 05261 – 288333, info@tbv-lemgo-lippe.de) oder über ein Onlineformular auf der TBV-Homepage (tbv-lemgo-lippe.de).
Als der TBV Lemgo Lippe das letzte Mal erfolgreicher in eine Handball-Saison gestartet ist, standen Trainer Florian Kehrmann und Geschäftsführer Jörg Zereike noch selbst auf dem Spielfeld. In der Saison 2008/09 hatten die Lemgoer nach zehn Spieltagen 17:3-Punkte auf dem Konto – nun sind es 15:5 (Stand: 7. November). Wir blicken auf ein paar Zahlen rund um den Superstart der Lipper.
Der TBV überzeugt derzeit, für alle spürbar, als unglaublich geschlossene Einheit. In den letzten Wochen ging jedoch einer immer voran: Kapitän Tim Suton. Mit 29 Jahren und in seiner bereits elften Saison im blau-weißen Trikot präsentiert sich der gebürtig aus der Nähe von Stuttgart kommende Anführer in absoluter Bestform. Mit 68 Toren in zehn Spielen steht der Rückraumspieler in der ligaweiten Torschützenliste derzeit auf Rang 5, lieferte zudem 21 Assists und ist somit an über 30 Prozent aller Lemgoer Treffer direkt beteiligt. Seine herausragenden Leistungen honorierten kürzlich auch die Fans, Trainer und Kapitäne der DAIKIN Handball-Bundesliga, die Suton zum Spieler des Monats wählten. In der Endabrechnung (50 Prozent Fanabstimmung, 50 Prozent Trainer und Kapitäne) ließ er den Welthandballer Mathias Gidsel (Platz 2 mit 17,8 Prozent) und Frederik Bo Andersen (Platz 3 mit
14,2 Prozent) auf dem Treppchen hinter sich. Mit 64 Treffern findet sich zudem noch ein zweiter Lemgoer Rückraumspieler in den Top10 der Liga: Der Niederländer Niels Versteijnen, der seinen Vertrag beim TBV zuletzt bis 2028 verlängert hat.
Stark machte den lippischen Handball-Bundesligisten auch die ausgezeichnete Chancenverwertung. Mit ihrem zähen und geduldigen Angriffsspiel und den in den vergangenen Jahren entstandenen Automatismen, gehört der TBV mit Blick auf die Wurfquote zu den Topteams der Liga. 68 Prozent aller Würfe landen im Tor des Gegners – nur Champions League-Sieger SC Magdeburg (71 Prozent), der amtierende Meister Füchse Berlin (71 Prozent) und der aktuelle Tabellenerste Flensburg-Handewitt (70 Prozent) sind derzeit noch effektiver.
Mit Constantin Möstl und Urh Kastelic kann der TBV zudem auf einen sicheren Rückhalt hinter einer starken Abwehr bauen. 29 Prozent aller Würfe konnten die beiden Lemgoer Torhüter im bisherigen Saisonverlauf parieren und liegen damit hinter den Rhein-Neckar Löwen (30 Prozent) und dem SC Magdeburg (30 Prozent) auf Rang 3 im Ligavergleich – vor dem THW Kiel mit Nationaltorhüter Andreas Wolff. In der Abwehr bildet der TBV derzeit einen kompromisslosen aber fairen Verbund: Mit 22 Zeitstrafen und nur einer gelben Karte kassierte kaum ein Verein weniger persönliche Strafen als die Lipper.
Auch im DHB-Pokal feierten Suton und Co. Erfolge: Mit Siegen gegen Zweitligist Hagen und Ligakonkurrent Gummersbach, qualifizierte sich das Team für das Viertelfinale und spielt Mitte Dezember gegen den SC DHfK Leipzig um den Einzug in das LIDL Final4, das Finalturnier um den DHB-Pokal in der Kölner Lanxess Arena.
Besonders stark präsentieren sich die Lemgoer in ihrem Wohnzimmer, der Phoenix Contact-Arena. Im gesamten Kalenderjahr 2025 gelang es wettbewerbsübergreifend bislang nur einer Mannschaft den TBV im heimischen Hexenkessel zu besiegen – und zwar niemandem Geringeres als dem amtierenden Champions League-Sieger SC Magdeburg. In insge-samt 15 Heimspielen ging das Team von Kehrmann elfmal jubelnd vom Feld, musste nur zwei Unentschieden sowie zwei Niederlagen gegen den SC Magdeburg hinnehmen. Das würdigen auch die Fans, die den TBV bereits in der vergangenen Spielzeit mit durchschnittlich 4.300 Zuschauern unterstützen – Tendenz steigend.
Für die nächsten Liga-Heimspiele sind vor allem Sitzplatzkarten bereits ein rares Gut. Wer seine Lieblingsplätze ab Februar 2026 künftig sicher haben möchte, kann sich mit
der TBV-Neujahrs-Dauerkarte eindecken. Zum Auftakt ins Handballjahr 2026 empfangen die Lipper Mitte Februar den HC Erlangen. Unter anderem dürfen sich die Lemgoer Fans in 2026 auch auf den Besuch des amtierenden Deutschen Meistern Füchse Berlin, rund um den Welthandballer Mathias Gidsel, freuen. Doch auch die weiteren Heimspiele haben es in sich: So begrüßen TBV-Kapitän Suton und Co. unter anderem noch den HSV Hamburg, FRISCH AUF! Göppingen, die MT Melsungen, GWD Minden und den SC DHfK Leipzig in Lemgo.